Wie wir beraten

Persönliche Beratung zu spezifischen Anforderungen

Entwickler Ronald Meyer erzählt, wie die Beratung unserer Kunden über Möglichkeiten und Vorgehensweisen aussehen kann.

Du stehst täglich in Kontakt mit Kunden. Mit welchen Anliegen kommen sie auf dich zu?

Kundenanfragen sind sehr unterschiedlich. Manche Kunden wissen sehr genau, was sie benötigen, andere haben auf der Suche nach einer Lösung schon eine längere Reise hinter sich. Diese stellen sich dann nach längerer Suche die Frage, ob sie mit akustischen Methoden vielleicht zum Ziel kommen.

Wie geht ihr in solchen Fällen vor?

Erst einmal ist es wichtig, sich einen Überblick zu verschaffen, um ein Verständnis für die Problemstellung zu entwickeln. In einem ersten, meist telefonischen Gespräch können wir oftmals bereits wichtige Erkenntnisse gewinnen. Wir fragen beispielsweise nach dem geplanten Durchsatz von Prüflingen, den Materialeigenschaften, Produkttoleranzen, der Variantenvielfalt oder der tolerierbaren Fehlerquote. Daraus lässt sich dann schon ein ungefähres Bild ableiten, wie eine Lösung aussehen könnte. Gerade die Kunden, die schon einiges versucht haben, benötigen häufig keine Standard-Lösung. Viele haben anfangs noch wenig Vorstellung davon, was die wichtigen Kriterien sind, damit wir mit akustischer Prüftechnik auch schnell und effizient ans Ziel kommen können. Darauf sind wir vorbereitet und das klären wir.

  • Persönliche Beratung zu spezifischen Anforderungen

Wie kommt ihr der Lösung näher?

Ich gebe mal folgendes Beispiel: oftmals lässt sich schon anhand des ersten Gespräches feststellen, dass wir die Machbarkeit vorab mit der Durchführung einer Testreihe oder Voruntersuchung besser verstehen können. Oftmals senden uns Kunden dann eine Reihe von Mustern zu und wir untersuchen unter Laborbedingungen, wie wir die Problemstellung angehen können und was dafür wahrscheinlich benötigt wird. Solche Machbarkeitsstudien gehören zu unserem Standardrepertoire. Darauf aufbauend können wir unseren Kunden schnell Rückmeldung über die Erfolgswahrscheinlichkeiten geben.

Das passiert jetzt im Labor. Wie wird der Sensor später an die realen Gegebenheiten angepasst?

In manchen Fällen kommen wir nicht drum herum, dass wir vor Ort beim Kunden selbst testen. Ein intensives Testen gehört unbedingt dazu, um den Sensor für die spezifische Aufgabe einzurichten. Bei Industriearbeitsplätzen haben wir es beispielsweise häufig mit einer imposanten Geräuschkulisse zu tun und Störgeräusche gilt es natürlich herauszufiltern. Da kommen wir dann mit der Laborumgebung an unsere Grenzen, und dann heißt es: Sachen zusammenpacken und los zum Kunden! Das bedeutet für den Kunden anfangs auch mal etwas Mehraufwand, aber schlussendlich kommen wir damit auch schneller und günstiger zum Ziel.

Das Testen ist dann abgeschlossen. Was braucht es noch für einen reibungslosen Einsatz?

Wir unterstützen unsere Kunden bei der Inbetriebnahme der Lösung und bereiten die Mitarbeiter, die im alltäglichen Betrieb mit der Lösung arbeiten, durch Schulungen auf den Umgang mit Software und Produkt vor. Das ist wesentlich, um auch den fortwährenden Einsatz sicherzustellen. Und falls es während des Betriebs mal hakt, leisten wir auch Reparaturen oder stehen für Wartungsarbeiten zur Verfügung.

Was ist für dich wichtig in der Zusammenarbeit mit den Kunden?

Der ganze Prozess zur Lösung ist immer ein individueller Weg. Wir besprechen ganz genau, was Sinn ergibt und in welcher Reihenfolge wir das Problem angehen. Wir wollen dabei ein zuverlässiger und transparenter Partner sein, egal, ob es sich um eine kurze Fernwartung eines unserer Sensoren im Feld handelt oder um ein größeres Projekt mit dem Ziel der Entwicklung einer kunden- oder anwendungsspezifischen Lösung.

Was passiert, wenn ihr keine Lösung findet?

Auch wenn es uns natürlich nicht gefällt, ist es hin und wieder so, dass man schon beim ersten Gespräch feststellt, dass wir das Problem nicht lösen werden. Da ist das Stichwort dann „if you fail, fail early“ und das teilen wir unseren Kunden dann auch gleich so mit. Das persönliche Gespräch ist in diesem Punkt sehr wertvoll – für beide Parteien.