Entwicklung und Vision

Geschäftsführer Olaf Steiner über zukünftige Herausforderungen

Geschäftsführer Olaf Steiner spricht über aktuelle Entwicklungen, zukünftige Herausforderungen und worauf es in der Zusammenarbeit mit Kunden und Mitarbeitern ankommt.

Du hast 2018 die Geschäftsführung der ds automation übernommen und ein langjährig eingespieltes Team gewonnen. Welche Stärken und Expertisen hast du hier gefunden?

Mir ist gleich positiv aufgefallen, wie stolz das Team auf seine Leistungen und Entwicklungen ist. Es macht Spaß zu sehen, dass Entwicklungen mit so viel Überzeugung geleistet werden. Eine große Stärke sehe ich auch darin, dass bei uns Entwicklung und Produktion eng miteinander verzahnt sind, wodurch jeder unsere Produkte in- und auswendig kennt. Es ist allen klar, dass eine gute Entwicklung wichtig ist für eine reibungslose Produktion. So arbeiten alle gemeinsam an der Entstehung hochwertiger Endprodukte und unterstützen sich dabei. Wir haben hier Talente im Haus, die andere gerne hätten: Mitarbeiter mit breiten Expertisen, die gern auch mal über den Tellerrand schauen, um sich Themengebiete anzueignen.

  • Geschäftsführer Olaf Steiner über zukünftige Herausforderungen

Was sind die spannendsten Entwicklungen, die ihr in den letzten Jahren wahrnehmen und gestalten konnten? Welche wichtigen Meilensteine hast du mit dem Team geschafft?

Was unsere Zusammenarbeit und die Projektgestaltung angeht, haben wir im letzten Jahr viel gewonnen durch die Einführung einer agilen Arbeitsweise. Damit haben wir einerseits mehr Flexibilität in unseren täglichen Abläufen erreicht und können andererseits auch besser agieren, wenn es um die Zusammenarbeit mit unseren Kunden geht. Gemeinsam haben wir zudem eine Richtung eingeschlagen, die sich noch mehr an der Erarbeitung von Lösungen orientiert und daran, für unsere Kunden einen Mehrwert zu schaffen, anstatt uns mit dem Status Quo an Produkten zufrieden zu geben. Unsere Entwickler sind in den letzten Monaten dazu noch viel mehr in unmittelbarem Kundenkontakt und können ihre Arbeit direkter darauf ausrichten, was wichtig für den späteren Einsatz ist. Jeder einzelne übernimmt in unseren Projekten ein Stück mehr Verantwortung und ist gleichzeitig unmittelbarer in die Zielstellung eingebunden.

Welche Trends berühren eure Arbeit? Welchen Herausforderungen stellt ihr euch aktuell und in den nächsten ein bis zwei Jahren?

Die Trends, die uns berühren sind mit Industrie 4.0 und Digitalisierung in aller Munde. Aktuell sind wir dabei, entscheidende Innovationen anzupacken, die wir gemeinsam mit Partnern gestalten. Dass wir dies nicht im Alleingang tun, sondern auf Kooperation bauen können, ist ganz wesentlich. Einen praktischen Nutzen für die Industrie zu schaffen, ist unser Treiber. Denn erst, wenn sich für unsere Kunden Problemstellungen erledigen, sind auch wir zufrieden. Ich bin überzeugt, dass wir, mit dem was wir aktuell machen, zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle sind.

Welche Stärken beobachtest du bei der Umsetzung neuer Entwicklungen im Team?

Alle Projekte gestalten wir gemeinsam und legen gemeinsam die Ziele fest. Das setzt eine tiefe Auseinandersetzung mit der Arbeit des jeweils anderen voraus und eine Bereitschaft zur Gestaltung gemeinsamer Aufgaben, die ich sehr schätze.

Was motiviert dich persönlich, diese Entwicklung voranzutreiben? Was ist das Spannende an dieser Entwicklung abseits der Technologie?

Die größte Belohnung für unsere Arbeit ist eine längerfristige Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern. Geschäftlicher Erfolg resultiert daraus, dass wir für andere etwas sinnvolles leisten und dies auch nachhaltig gelingt. Wenn Folgeprojekte entstehen ist das ein großer Ansporn und ein Zeichen dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind.  

Woran messt ihr euren Erfolg der Umsetzung von Projekten? Welche Werte bilden die Basis?

Wenn wir für unsere Kunden einen wirklichen Mehrwert bei einer spezifischen Herausforderung geschaffen haben, dann lohnt es sich immer, eine Extra Meile zu gehen. Wir laufen nicht davon, wenn es mal schwierig wird. Ein wesentlicher Baustein dafür ist Transparenz. Wenn wir merken, dass etwas nicht funktioniert, kommunizieren wir das auch. Das gilt sowohl für die Zusammenarbeit im Team als auch im Umgang mit unseren Partnern und Kunden. Daraus entsteht Vertrauen und ohne Vertrauen und gegenseitiges Verständnis geht es nicht.

Was schätzt du an der Zusammenarbeit im Unternehmensumfeld?

In Schwerin sind wir lokal gesehen in einem interessanten Umfeld mit anderen Technologieunternehmen verortet, andererseits bewegen wir uns auf globalen Märkten mit einer sehr vielfältigen und internationalen Kundenbasis. Das macht die Arbeit ungeheuer vielschichtig und interessant zugleich.

Mit welchen Wünschen und Vorhaben bist du in das Jahr 2020 gestartet?

2020 wird ein gutes Jahr! So, wie alle anderen davor auch!